Die Kirchen und Kapellen
nicht nur dem Namen nach zu kennen,
sondern auch Einblick

in ihr Aussehen innen und außen zu erhalten,
dienen diese Seiten.
Mögen die Kapellen und Kirchen helfen zum Lobe Gottes,
frei ohne Gier nach Antiken-Mammon.

Unsere Vorfahren haben 
manchmal unter großen Anstrengungen und Entbehrungen
aus tiefen Glauben heraus
Kirchen und Kapellen gebaut.
Damit haben sie  den Orten und der Landschaft
ein charakteristisches Gesicht verliehen.
Unsere Aufgabe ist es, dies zu bewahren.

Kirchen und Kapellen im Wasserburger Land

SOYEN

 
Die Anton-Heilingbrunner-Realschule in Wasserburg hat den Rundradweg 'Von Kapelle zu Kapelle' im  Jahr 2010 geschaffen. Die  Schrift dazu kann bei der Gemeinde um
4.-EUR gkauft werden.


Da beim Druckauftrag der Radwegbeschreibung "Von Kapelle zu Kapelle"" die Jodokuskapelle nicht nicht fertig war,
fehlt sie heute in der Radwegrunde..

Obwoh der Weg über Daim zum Großteil eine Kiestraße ist,
und auch eine größere Steigung hat,
 ist er aber schöner als die reine Aspahltstraße und direkte Verbindung von Schlicht nach Rieden.


Daher biete ich hier die beiden gpx an.

Orginalweg                Variante ueber Daim
 

 

Dank an Juergen Berkemeier, durch dessen Hilfe mir die Programmierung gelungen ist.
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Pfarrkirche St. Peter und Paul in Soyen. Urk als Priesterort erwähnt 816. Heutiger Bau gotisch vom 15. Jh., Turm barockisiert im 17. Jh.
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Neue Pfarrkirche: ein Notbau als Mehrzweckgebäude, errichtet 1972
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Rieden: Pfarrkirche St. Peter, erstmals erwähnt 930, 14. Jahrhundert, jetziger Bau im spätgotischen Stil, gebaut im 15.Jh. mit Glocke aus 11./12. Jh., 1846 und 1880/1881 umgestaltet und im Westen verlängert, und 1915 erweitert. Die heutige Pfarrkirche besticht durch einen langgestreckten Saalbau mit eingezogenem Chor im Dreiseitschluss und Südturm mit Spitzhelm.
Die Kirche wurde 1915 in der Ausstattung verändert, ältere Figuren aus dem ehemaligen Schloss Hohenburg. Zur heutigen Inneneinrichtung gehören unter anderem zwölf Apostelmedaillons aus dem Jahr 1700 sowie ein Triumpfbogenkreuz aus dem 16. Jahrhundert. Eine umfassende Renovierung erfolgte 1976.
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Kirchreit: Weit in die Umgebung sichtbar, der Kirchturm von Kirchreit. Die Kirche von Kirchreit ist spätgotischer Saalbau mit Satteldach und Nordturm, 15. Jh., gotisierender Ausbau und Turmerhöhung mit Spitzhelm 1871 auf die Höhe von 58,5m.;
Die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt mit ehem. Gnadenbild Mari-Hilf (so zeigt es eine Votivtafel in der Kirche) wurde in der Barockzeit wurde mit barocker Ausstattung gefüllt, seit 1870 hat sie neugotische Ausstattung; Jakobus der Ältere steht als Assistenzfigur am Hochaltar. Heute ist sie eine beliebte Hochzeitskirche.
Friedhofsmauer mit Pfeilerportal, verputzt.
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Schlicht: Filialkirche St. Coloman, 1644 vom Pfleger von Hohenburg erbaut, geweiht St. Nikolaus. Erbaut aufgrund der Auffindung eines Kolomanbildes am "Wilden Ort", dem heutigen Standort der Kirche. Als das Bild auf Schloss Hohenburg getragen worden war, kehrte es von allein auf den "Wilden Ort" zurück. Daraufhin baute man die Kirche. Sie hatte somit zeitweise die Wallfahrt zu St. Koloman.

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Zell: Kirche St. Laurentius, um 1487 erbaut, spätgotische Fresken. Aber mit romanischem Ursprung als eines der ältesten  Gotteshäusern der Region.
Daim: Hofkapelle St. Jodokus. Die Kapelle steht außerhalb des Privatbereiches der Besitzer oben an der Hügelhöhe. Unten zeigt ein Wegweiser den Wiesengang, bezeichnet als Kapellenweg, hinauf. Gebaut wurde die Jodokuskapelle 2010, um die Jodokusverehrung zu fördern.

Hundsham: Hofkapelle zu Gegißelten Heiland. Als der Großvater im 19. Jahrhundert das Unglück der Viehseuche im Stall hatte, machte die Familie ein Wallfahrt zur Wieskirche. Danach wurde eine Grotte gebaut mit dem gegeißelten Heiland. Später wurde die Grotte durche einKapelle ersetzt. Nach dem 2. Weltkrieg machte ein Knecht am Hof den Altar: eine Nachbildung eines Seitenaltares in der Kirche Rechtmehring. Den kleinen Altarraum trennen zum Volk hin zwei Figuren ab: Herz Jesu und Herz Mariae (nicht schmerzhafte Maria wie im Radwegführer!) Der gegeißelte Heiland steht heute im Haus, nicht mehr in der Kapelle.

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Königswart: Hofkapelle St. Michael, erbaut zum 10. Sept. 1855, mit romanischem Kapitel der Burg Königswarth. Beim Bau des Bauerhofes in Königswarth wurden Steine vom Schloss verwendet. Der Bauer holte sie mit dem Fuhrwerk, da saß immer auf dem gleichen Stein eine Schlange. Der Bauer versprach, wenn am nächsten Tag die Schlange weg ist, eine Kapelle zu bauen. Am nächsten Tag war die Schlange weg, im Stein war ihr Abdruck noch zu sehen.

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Koblberg: Waldkapelle St. Maria am abfallenden Berghang zum Innufer hin, Ursprung 18. Jh., heutiger Bau von 1927, restauriert 2001

Lamsöd: Marienkapelle: Im Jahr 2003 ist die kleine Hofkapelle neu errichtet worden.Zuvor war an dieser Stelle eine Lourdesgrotte, die aber bauffällig wurde. Eine Votivfafel von 1873 in der Kirche von Krichreit gibt einen vagen Anhaltspunkt für die Erbauungszeit der Loudesgrotte. Das Patroat der Lourdes-Madonna blieb nach dem Bau der kleinen Kaplle erhalten.
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Mühltal: Schlosskapelle St. Maria von 1650, jetziger Bau ca. 1740-1750, restauriert und trocken gelegt die letzen Jahre.Ein kleine Rokokokapelle , der Maria geweiht. Als Altarbild eine Liebkosende Madonna, die eine Ähnlichkeit mit einem Maria-Hilf-bild aufzeigt. Die Seitenfiguren sind Andreas und Sebastian..

Oed: Singerlindenkapelle = Hauskapelle beim Singer in Öd. Mit jährlicher Jagdhornbläsermesse (Hubertusmesse) und Hoffest., erbaut 1749. Die Linde ist 450 Jahre alt. Das Anwesen liegt an der ehem. Altstraße (aus der Zeit der Römer schon) nach Isen.
Reiching: Keuzkapellchen. Die Hofkapelle stand früher an einer Straßegabelung. Errichtet wurde sie 1927, aufgrund von Dankbarkeit: Derm Großvater traf beim Mistausfahren eine verirrte Kugel eines Jägers am Kopf, zerstörte aber nur ein Auge. Als Dank für das gebliebene Leben erichtete er dann dies kleine Kapellchen mit dem stumpfen Turm und der langen Spitze..

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Strohreith: Hofkapelle gegeißelter Heiland, erbaut 1848-58. Dieser Bau stand bis 17.07.1967. Im Nov. 1967 Neubau der Kapelle.
Weidgarten: Hofkapelle St. Maria, mit einer ganz kleinen Nische für die kleine Lourdesstatue. Erbaut im 19. Jh., eine Jahreszahl gibt 1893 an.

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