Die Kirchen und Kapellen
nicht nur dem Namen nach zu kennen,
sondern auch Einblick

in ihr Aussehen innen und außen zu erhalten,
dienen diese Seiten.
Mögen die Kapellen und Kirchen helfen zum Lobe Gottes,
frei ohne Gier nach Antiken-Mammon.

Unsere Vorfahren haben 
manchmal unter großen Anstrengungen und Entbehrungen
aus tiefen Glauben heraus
Kirchen und Kapellen gebaut.
Damit haben sie  den Orten und der Landschaft
ein charakteristisches Gesicht verliehen.
Unsere Aufgabe ist es, dies zu bewahren.

Kirchen und Kapellen
im Inntal

Das Inntal ist bis Mariastein in Tirol reich an Wallfahrtskirchen und Eremitenklausen:

Zwischen Kirchbilchl und Wörgl: Grattenbergl
Wallfahrtskap. Mariahilf
mit ehem. Eremitenklause
Mariastein:
Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau
als Schlosskapelle
Kirchbichl:
Pfarr- und Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau
 
Kufstein:
Dreifaltigkeitskirche neben der Stadtpfarrkirche
Kufstein-Zell:
Wallfahrtskirche Kleinholz Mariae Heimsuchung
Kufstein:
Loretokapelle
 
Ebbs:
Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt
Thierberg bei Kufstein-Zell:
Wallfahrtskirche St. Johann Baptist
mit ehem. Eremitenklause
St. Nikolaus bei Ebbs:
Wallfahrtskirche St. Nikolaus
 
Niederndorf:
Wallfahrtskap. St. Margaretha
Nußlberg bzw. Nuslberg:
Wallfahrtskirche St. Maria
mit ehem. Eremitenklause
Hechenberg bei Niederndorf:
Mariahilfkapelle
Oberaudorf-Großenbach
An der Lugsteinwand
das weiße Wohnhaus war eine Eremitenklause
Erl:
Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Andreas
Oberaudorf:
Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zu unserer Lieben Frau"
Windshausen:
Wallfahrtskirche Heiligkreuz
mit ehem. Eremitenklause
Petersberg:
ehem. Kloster- und Wallfahrtskirche St. Peter
mit ehem. Prioratskloster
Nussdorf:
Wallfahrtskirche St. Leonhard 

Kirchwald oberhalb Nussdorf:
Wallfahrtskirche Mariae Heimsuchung
mit Eremitenklause

Brannenburg-Degerndorf auf dem Biber:
Wallfahrtskirche St. Maria-Magdalena
mit ehem. Eremitenklause
Neubeuern:
Pfarr- u. Wallfahrtskirche Mariae Empfängnis
Schwarzlack am Eingang des Inntales:
Wallfahrtskirche Maria Hilf
mit ehem. Eremitenklause

BRANNENBURG im Inntal

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ORTSTEIL BRANNENBURG
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Gegründet im 12/13. Jh als Filialkirche von Großholzhausen, erwähnt 1315 in den Conradischen Matrikeln schon als Pfarrkirche. Kirchenbau von 1515, durchgreifende Renovierung 1772/75, Ausstattung: Hochaltar 1842 und restliche Ausstattung  Ende des 19. Jhs. Z. T. wieder Freigelegtes aus der Barockzeit. Großes Friedhofsportal, alte Grabsteine.

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Nischenkap. mit Lourdesbild am Neuen Friedhof: Außen an der Dorfstr.
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Schloss Brannenburg: Schlosskapelle des Schlosses Brannenburg, errichtet mit dem Neubau im Stil der Neugotik; außer Betrieb.

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Ried: Flurkapelle
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Schwarzlack: Wallfahrtskirche Maria-Hilf und St. Johann Cantius auf Schwarzlack, gefälliger Rokokobau von Philipp Millauer, 1754. Die Einsiedelei begann 1659 und erlosch 1784.
 

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Schweinsteig: Weilerkapelle St. Hubertus (auch wenn heute nur noch ein Haus steht) von ca. 1600, zum letzten Mal neu aufgebaut um 1980

ORTSTEIL DEGERNDORF:
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Pfarrkirche Christkönig, 1949
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Filialkirche St. Ägidius, erste Kirche um 800, Ägidiuskirche urk. 1180, nicht in den Conradischen Matrikeln, weil Eucharistierecht und Friedhofsrecht fehlte. Zeitweise war sie Wallfahrtskirche (belegt 1659). Heutiger Bau 15. Jh.
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evangelische Kirche: Michaelskirche

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Auf der Biber: barockes Wallfahrtskirchlein St. Maria-Magdalena, von einem Eremiten 1626-1630 errichtet, Turm 1870/1. Ummauerter Wallfahrtsplatz mit 12 Stationskapellen im Mauerring,1733/36, im von dem mit den Nischenkapellen bestücktem Mauerring eingefasstem Feld. Hl. Grab und gemauerte Freikanzel, 1637.

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Auf dem Weg zum Biber in Grad: Weg-Kapelle Mater Dolorosa
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Auf dem Weg zum Biber die Stufen hinauf: Drei Kapellen vom Leiden Jesu: erste ausgeraubt, zweite Mater Dolorosa, dritte Christus am Ölberg und Christus gefangen gehalten
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Milbing: Hofkapelle Maria des Rosenkranzes

ORTSTEIL ST. MARGARETHEN:
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Großbrannenberg oder St. Margarethen: Filialkirche St. Margaretha. Urk. erst 1445. Aber Bau stammt zum Großteil von 13./14. Jh, mit spätbarocker Einrichtung.
Vorderkronberg:: Sebastianskapelle in Nischenform mit schönen Altar drinnen.

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Mail-Alm (heute auch Mitteralm genannt) im Wendelsteingebiet: Kapelle St. Maria seit dem Mittelalter, letzter Neubau nach Zerstörung durch Lawine 1985
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Wendelstein: Gipfelbereich: Wendelsteinkirchlein Mater dolorosa (einfach genannt St. Maria), Errichtet und geweiht 1890

 

FLINTSBACH am Inn im Inntal

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Pfarrkirche St. Martin. Urpfarreikirche, entstanden im frühen Mittelalter, urk 1160, dem Freisinger Domkapitel eingegliedert 1312. Der heutige Bau ist ein stattlicher Barockbau, errichtet von Abraham Millauer 1755. Großartiger Hochaltar. Deckengemälde Sebastian Rechenauer 1805

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Friedhofkapelle im Neuen Friedhof.

Auf dem Weg zum Petersberg hinauf:
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Marienkapelle am Weg im Tal.

Ehemalige Schlosskapelle St. Ägidius und St. Leonhard

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Marienkapelle Maria Schnee am Berg , etwa ein Viertel des Weges. Im 18. Jh erreichtet,  im 19. Jh. abgebrochen und Ende des 20. Jhs wieder errichtet.

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Antoniuskapelle am Berg, etwa drei Viertel des Weges. 1746 zum ersten Mal erwähnt, im 19. Jh. abgebrochen und Ende des 20. Jhs wieder errichtet.
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Romanische Klosterkirche St. Peter des ehemaligen Prioratsklosters und heute noch Wallfahrtskirche auf dem Gipfel des Kleinen Madron (847 m), Gegründet 1130, beurkundet 1163. 1296 wurde Burg Falkenstein zerstört und das Kloster verwüstet und verlassen. Nur ein einzelner Mönch, Probst betitelt, bleib bis zur Säkularisation zur Seelsorge der Bergbauern auf dem kleinen Madron. Die Kirche wurde vermutlich in den 30iger Jahren des 12. Jhs erbaut und 1139 geweiht. Im 13 Jh. weitgehend erneuert und seitdem unverändert. Ein gotischer Hochaltar mit dem Thronenden Petrus entstand um 1525. Heute ein interessanter Frühbarockaltar von 1676 und Seitenaltäre aus dieser Zeit. Bemerkenswerte Einzelfiguren: Kruzifix Ende 15. Jahrhundert, thronender Hl. Petrus 1400.
12 Apostellstehlen vom 20. Jh. das letzte Stück den Berg hinauf zur Klosterkirche.

Hohe Asten: Marienkapelle,  errichtet von der dort wohnhaften Familie Astl im Jahr 1964. In der Kapelle ist auch ein 14-Nothelferbild und in einem Fenster ein Glasbild von der Ährenkleidmadonna.

ORTSTEIL FISCHBACH
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Filialkirche St. Johannes Evangelist, erbaut 1821

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Straßenkapelle St. Maria Immaculata (von Lourdes) im Süden des Ortes: einfaches Nischenkapellchen, erstmals erwähnt 1750.

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Kirnstein: Straßenkapelle St. Maria. Einfache Rokokokapelle mit Rokoko-Altar von 1770. Entstanden um 1875, die Madonna kam vom Niederndorfer Berg.



 

KIEFERSFELDEN im Inntal KFbuchkl.jpg (77676 Byte) In diesem Buch ist in Erzählform in herrlicher Weise die Geschichte der Kapellen dargelegt. Restbestand noch beim Kur- und Verkehrsamt Kiefersfelden.
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Pfarrkirche Hl. Kreuz, erbaut 1904, Neubarock, der Marmoraltar wurde 1905 bei der Weltausstellung in Nürnberg mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
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Bergfriedhof mit der alten Hl.-Kreuz-Pfarrkirche. Einer der schönsten Bergfriedhöfe Deutschlands, die Kirche wurde erstmals 1515 urkundlich erwähnt, der Frühbarockbau stammt von 1685, seit 1809 wird alljährlich an Ostern "Das heilige Grab" in Erfüllung eines Gelübdes aus 125 bunten Glaskugeln aufgebaut.
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evangelische Erlöserkirche
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St.-Sebastian-Kapelle. Erbaut 1616 zur Abwehr der Pest, 1765 mit einem künstlerisch sehr wertvollen, handgeschmiedeten Eisengitter ausgestattet.

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Kieferkapelle Maria Hilf im Museumsbereich des Museums Blaahaus, erbaut 1819, Deckenfresko von S.A. Defregger.

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St. Nepomuk-Kapelle am Kiefernbach, Nischenkapelle, errichtet ursprünglich um 1800 für die Arbeiter des Kieferer Eisenhandels.
Laiminger Kapelle: Die Hofkapelle St. Leonhard im Norden von Kiefersfelden steht neben dem Bauernhof die Hofkapelle aus dem 19. Jh. Bauernhof und Kapelle wurden von der Familie Städtler wunderschön restauriert. Die Kapelle wurde am 14. Nov 2015 neu eingeweiht.

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König-Otto-Kapelle im Südwesten des Ortes an der Grenze zu Kufstein, erbaut 1854 nach den neugotischen Entwürfen von Daniel Ohlmüller im Auftrag König Ludwig I, zum Gedächtnis an den Abschied Königs Otto I. von Griechenland, eines Sohnes Königs Ludwigs I. von Bayern.

ORTSTEIL MÜHLBACH

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Brunschmiedkapelle: Hauskapelle, mit bemalter Außenfassade, erbaut 1819

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Köln: Marienkapelle. Auf spitzer Höhe, 100 m über den Talgrund, steht die um 1500 erbaute Kapelle. Ausstattung einfach, weil wertvolles Original sichergestellt.

ORTSTEIL MÜHLAU
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Ramsauer Alm auf dem Schwarzenberg, einst Schwarzenbergalm genannt: Holzkapelle, 100 m von der Ramsauer Alm entfernt, am Wanderweg vom Hocheck zur Ramsaueer Alm. Die Kapelle wurde vor mehr als 100 Jahren von einem Senner aus runden Holzbalken erstellt, weil seine Frau eine Kapelle wollte.

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Altar wird gerade restauriert

Mühlau-Ramsau: Hofkapelle in Rokokoform und Ausstattung, errichtet 1785

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Mühlau-Dörfl: Holzkapelle: 100 m oberhalb des Bauernhofes am Nußlberg. Errichtet um 1815 aufgrund eines Gelöbnisses und Heilung von Unfallfolgen
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Nußlberg bzw. Nuslberg bzw. Nuselberg: Wallfahrtskirche St. Maria. Ab 1679 ein kleines Vesperbild von Gips an eine Baum geheftet, 1682 Holzkapelle, 1718 Einsiedelei dazu, 1872/75 Bau der gemauerten Kapelle. Ausstattung neugotisch.

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Rechenau am Brünnstein: Hofkapelle im Nebengebäude des Hofes, 18. Jh. mit Ausstattung, Barocke Außenmalerei

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Wildgrub: Weilerkapelle des Weilers Wildgrub, Rokokobau von 1750 mit Außenmalerei. Die Fresken im Eingangbereich stammen von dem aus Südtirol eingewandertem Kunstmaler Peter Troger.
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Unterberg-Alm am Weg zur Himmelmoosalm: Almkapelle, erbaut 1845, wieder erbaut Ende des 20. Jhs.

ORTSTEIL SCHÖFFAU
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Kreil: Hofkapelle, im steilen Bergwald über dem Hof. Ende 18. Jh. errichtet. Heute steht die Holzkapelle im Wald ohne Zugangsweg und ist reparatursbedürftig.

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Windhag: runde Rokokokapelle. Anstelle einer Badstube wurde 1731 die gemauerte Rundkapelle errichtet.

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Trojer: Hofkapelle von 1626

 


NUßDORF am Inn im Inntal

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Pfarrkirche St. Vitus. urkl. 788 und ursprünglich selbständige Pfarrei. Vom hohen Mittelalter bis 1812 Filialkirche von Erl in Tirol. Veitskirche erstmals 1451 erwähnt. Kirchenbau: Turm im Unterbau 2. Hälfte des 13. Jhds., Chor und Langhaus in der Spätgotik (15. Jh.) vollständig neu erbaut, im Innern barock umgestaltet 1750.
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Friedhofskapelle: Mittelalterliche Totenkapelle, im Kern frühgotisch,   erneuert Ende 15. Jh., und nochmals Mitte 19. Jh.
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Filialkirche St. Leonhard. Wie St. Vitus erstmals 1451 erwähnt. Wie St Vitus seit Beginn Recht auf Eucharistie und Friedhof. Im späten Mittelalter und in der Barockzeit besaß die Kirche eine bedeutende Leonhardiwallfahrt, welche seit dem 18. Jh. zugunsten der Marienwallfahrt auf Kirchwald stetig zurückging.  Die Kirche wurde im 12./13. Jh. neu errichtet. In der Spätgotik wurde die romanische Kirche erweitert und gänzlich umgestaltet, so dass der Kirchenbau bis auf wenige Teile aus spätgotischer Zeit stammt. In der Zeit des Rokoko wurde das Kircheninnere und die Ausstattung der Zeit entsprechend umgestaltet.
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Kirchwald: Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung, "im Kirchwald", Einsiedelei und Kirche seit 1644, Barockkirche 1720, zahlreiche Votivgaben.
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Windshausen an der Landesgrenze: Kirche Hl. Kreuz, Barockbau entstanden zum Andenken an den verstorbenen Schiffsmeister Hupfauf, der an der Martersäule "an der Wacht beim Thurngraben an der Tirolerischen Clausen" als Geist erschienen war. Sie war ehemalige lokale Wallfahrtskirche zum hl. Kreuz mit Einsiedelei, der die Wallfahrer betreute.
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Seilenau: P. Rupert Mayerkap, errichtet als Hofkap. aus Dankbarkeit 2001

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Niederthann: Hofkapelle, errichtet in barocker Form im Jahre 2000

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Überfilzen: Nischenkapelle bzw. niedriges Nischenmarterl an der Straße zwischen Überfilzen und Riedlberg. Als Erinnerung an einen Schiffer, der auf dem Inn tödlich verunglückte.

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Buchberg: kleine Nischenkapelle zu gegeißelten Heiland die Straße hinauf

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Buchberg: Weilerkapelle im Bereich der drei hochgelegenen Höfe am Südhang des Heuberges. Erbaut 1718.

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Kranzhorn: Gipfelkapelle St. Josef. Auf dem Gipfel des Kranzhornes, schon jenseits der bayerischen Grenze (die Bundesgrenze läuft über den Gipfel) steht gleich unter dem Gipfel die Josefskapelle, deren Statue einst von Nazi-Schergen über den Berg gestoßen wurde, aber dabei keinen Schaden genommen hat.

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Bergen: Marterl, zweistöckig, entstanden aufgrund eines tödlichen Unfalls mit einem rasenden Stier


OBERAUDORF im Inntal

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Pfarrkirche und Wallfahrtskirche "Zu Unserer lieben Frau", gegründet 792, Ende des 15. Jh gotischer Neubau, nach zwei Bränden barocker Umbau und nach nochmaligen Brand 1823 erneute Wiederherstellung. So hat die Kirche wegen mehrerer Brände keine ausgeprägten Stilformen, wobei der Barock vorherrschend ist. Zahlreiche Epitaphe finden sich in der Kirche.
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evangelische Kirche Auferstehungskirche
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St. Anna-Kapelle auf dem Friedhof , 15. Jahrhundert.

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Vierzehn-Nothelfer-Kapelle in der Carl-Hagen-Straße, erbaut 1710, neu erbaut 1815-20, verlegt 1971.

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Hofwirtskapelle zum Hl Kreuz in der Erlenaustr., stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jh.
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Am Bühl (Florianiberg): St. Floriankapelle mit den 12 Nischenkapellen des Kreuzweges hinauf. Die Kapelle  wurde 1704 errichtet., danach die Kreuzwegkapellen.
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Oberloh: Leonhardskapelle: gebaut 1991 aufgrund von Gelöbnis bei erfolgter Heilung

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Burgberg: Grenzsäule oder Martersäule

ORTSTEIL REISACH
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Reisach: Karmeliten-Kloster Reischach, erbaut 1752-1747, mit Klosterkirche St. Theresia von Avila und Johannes vom Kreuz, Altarbild vom Hofmaler August Albrecht - Holzreliefs von Johann Baptist Sträub.

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Schloss Urfahrn. 1725-1724 errichtet, 1725 fertig gestellt; 1727 Einweihung der Hauskapelle. Der Erbauer Johann Georg von Messerer beauftragte den kurfürstlichen Hofbaumeister Johann Baptist Günetzrhainer mit der Planung, und Johann Baptist. Zimmermann führte die Stukkatur aus.

ORTSTEIL NIEDERAUDORF
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Filialkirche St. Michael: urk erstmals erwähnt 1280. Die Kirche hat heute ein barockes Aussehen, besteht aber aus spätromanischem und gotischen Mauerwerken, wie auch aus jenen, welche in der Barockzeit dazu kamen.
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Moosen: Hofkapelle aus dem Jahr 2000

ORTSTEILE IN DEN BERGEN

Großer Oberaudorfer Berg

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Schindlberg-Agg: Hofkapelle St. Maria bei einem Bergbauernhof, errichtet aus Natursteinen 1984 als Gebetsort

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Regau: Weilerkapelle des Weilers Regau, 18. Jh., ein Rokokobau mit Außenbemalung.

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Ried bei Fahrenberg: Holzkapelle St. Maria, erbaut 1723. Gebaut wie eine Kuppel einer großen Kirche.
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Schweinsteig: Kapelle St. Maria, erbaut 1770-1771 als Rokokobau. Das Deckengemälde zeigt die von Scheinarchitektur umrahmte Himmelfahrt Maria. Künstlerisch wertvolle bäuerliche Hofkapelle.Die Fresken stammen von dem aus Südtirol eingewandertem Kunstmaler Peter Troger.

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Rechenau am großen Oberauerberg: Straßenkapelle St. Maria, aus der Barockzeit.

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Tatzelwurm: Flurkapelle St. Karl Boromäus, erbaut 1966
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Wall: Filialkirche für den Berg-Ort, errichtet um die Jahrhundertwende von 1888 auf 1890

Brünnsteingebiet

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Grafenherberg am Sudelfeld: Leohardskapelle, errichtet 1954 für die Almbauern

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Rosengasse am Sudelfeld: Hofkapelle St. Georg, errichtet 1940

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Baumoos-Alm: Almkapelle aus Holz, innerhalb 4 Fichtenbäumen, welche wie Wächter um die Kapelle stehen

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Seelackenalm (Seelacher-Alm): eingebaute Kapelle St. Nikolaus im Almgebäude, gebaut 1937

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Brünnstein: Gipfelkapelle

Kleiner Oberaudorfer Berg
wird gerade repariert
Lechen: Hauskapelle, angebaut am Bauernhaus

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Wechselberg: Flurkapelle in Form eines vergrößerten Bildstöckls aus einem ehemals kleinen Backofen. Mit Christus am Ölberg vom 17. Jh. Zur Osterzeit mit Christus, dem Auferstandenem. vor der Grabanlage (aus jüngerer Zeit).

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Zimmerau: Hofkapelle, neu gebaut 2002 und ausgemalt von der Hofbäuerin

Wildbarren: Gipfelkapelle Hlst. Dreifaltigkeit


SAMERBERG östliches Berghochtal vom Inntal 

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Törwang: Ehemalige Wallfahrtskirche und Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Ort 1120 genannt, Kirche aber erstmals 1467 urkundlich mit Eucharistierecht und Friedhofsrecht erwähnt, gotischer Neubau geweiht 1515, 1726 barockisiert, Langhauserweiterung 1922. Die Kirche hatte einst die Bruderschaft Maria vom Trost und so findet sich in der Kirche das Gnadenbild der Maria vom Trost.
Der Hochaltar stammt aus der Kirche von Neubeuern, es war der frühere Hochaltar dort.
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Roßholzen: Filial- und ehemalige Wallfahrtskirche St. Bartholomäus, urk. 788, Ursprünglich selbständige Pfarrkirche, ab den hohen Mittelalter als Filialkirche mit Eucharistierecht und Friedhofsrecht.
Die Wallfahrt zu "Sankt Bartlmä" erlosch im 19. Jh. Kirche erbaut Ende 15.Jh., 1755 barockisiert, gilt als eine der ältesten im Landkreis Rosenheim, mit gotischer (von der alten Ausstattung ) und barocker Ausstattung, welche jetzt vorherrscht. Gewallfahrtet wurde früher zu St. Bartholomäus, dazu zu den hl. 7 Zufluchten und zum Hl. Leonhard.
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Steinkirchen: Filialkirche St. Peter. Im Ortsnamen "Stainenkirchen" 1145 urkundlich erstmals erwähnt. Kirchenbau: Ende 15. Jahrhundert neu erbaut, landschaftlich schön gelegen, 1750 Barocksierung des Innenraums mit frühbarockem Hochaltar mit Seitenfiguren (Hl. Michael und Stephan um 1672).
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Grainbach: Wallfahrtskirche und Filialkirche: "St. Ägidius und St. Niclas Gotshaus". Den ältesten Kirchenraum auf dem Samerberg (erst 1467 urkundlich mit Eucharistierecht und Friedhofsrecht genannt) bilden die dicken romanischen Mauern des Grainbacher Langhauses (um 1275). Nach 1470 wurden gotische Stichkappen eingezogen und Presbyterium und Turm neu erbaut, der Raum später barockisiert. Der moderne Altar mit dem geschlachteten Lamm Gottes, das aufrecht steht, passt sich vor dem barocken Hochaltar mit den beiden Kirchenpatronen – Schutzheilige der Schiffsleute und des Viehs – und den 14 Nothelfern (Gnadenbild!)  harmonisch ein. Zahlreiche Bilder und Figuren sowie das ausgebesserte Loch in der Kirchentür künden von bewegten Zeiten. Die 5 Rokokoaltäre von Josef Götsch.ca. 1760.
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Duftbräu: Weilerkapelle "Duftbräu-Kapelle" von 1930 mit Ausstattung

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Essbaum: Dorfkapelle. erbaut 1887 als Votivkapelle .

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Geisenkam: Auf dem Weg von Törwang dorthin: Kleine Marien-Nischenkapelle zu Ehren Mariae vom Trost

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Grainbach: Dorfkapelle zu den 14 Nothelfern

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Grainbach: Flurkapelle St. Maria, Rosenkranzkönigin im Norden des Dorfes am Weg nach Törwang: erbaut 1738.
Grainbach-Ost: im Osten von Grainbach, nähe der kleinen Straße nach Frasdorf, wurde im Jahr 2008 an der Rückseite des des Grill die kleine Nischenkapelle St. Karl Borromäus errichtet: Die Bitte, das Vieh möge vor Krankheit bewahrt werden.

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Gritschen: Hofkapelle, mit Schofwalmdach, im oberen, südlichen Teil Bienenhaus eingebaut, so eine Einheit von Bienenhaus und Gebetsstätte, gebaut 1826 und eingeweiht mit bischöflicher Bewilligung am 26. Juli 1837.
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Hintersteinberg: Hofkapelle St. Maria, Mater Dolorosa. Erbaut um 1875 nach Erfahrung von großem Leid von der Bäuerin.

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Lues: Hofkapelle.

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Obereck: Aussichtskapelle, achteckiger Bau vom 19. Jh. mit gotischem Altärchen von 1515. Das got. Altarbild der 14 Nothelfer war einst das Predellabild des gotischen Altars in Törwang. Herrlicher Ausblick über das Rosenheimer Land

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Schilding: Dorfkapelle mit Natursteinen ausgeziert, Ende 20. Jh.
Schöffau: Hofkapelle Maria Medjugorie: Diese Kapelle wurde 2004 erbaut und eingeweiht.

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Schweibern: Hofkapelle, am Hof 1766 angebaut, barg eine beglaubigte Reliquie des hl. Ap. Bartholomäus , bestätigt  durch Fr. X. Christiani, Bischof von Porphyien am 26. Nov. 1788.

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Törwang: Flurkapelle südlich vom Ort: Kapelle zu Ehren der Pestpatrone und Viehpatrone, ursprünglich zu Ehren des hl. Sebastian
Roßholzen: Bildstehle mit Marienbild an der Straße nach Törwang

Wiedholz: Oberhalb Wiedholz an der RO 21 die Gedächtnissäule zu Ehren des von Panduren ermordeten Mesners: "Hier wurde Simon Schmid, Mesner von Grainbach am 18. Juli 1704 von den Kroaten zerhautet" steht unterm Bild geschrieben.

 am Parkplatz zwischen Hundham und Schilding:: Christophorus-Statue
Vergangene Kapellen:
Steinberg hatte eine ehemalige Kapelle  mit Kreuzweg.
Eine andere Kapelle stand bei Grub am alten Verbindungsweg Frasdorf - Törwang und damit am alten Saumweg nach Grainbach.

 


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