Die Kirchen und Kapellen
nicht nur dem Namen nach zu kennen,
sondern auch Einblick

in ihr Aussehen innen und außen zu erhalten,
dienen diese Seiten.
Mögen die Kapellen und Kirchen helfen zum Lobe Gottes,
frei ohne Gier nach Antiken-Mammon.

Unsere Vorfahren haben 
manchmal unter großen Anstrengungen und Entbehrungen
aus tiefen Glauben heraus
Kirchen und Kapellen gebaut.
Damit haben sie  den Orten und der Landschaft
ein charakteristisches Gesicht verliehen.
Unsere Aufgabe ist es, dies zu bewahren.

Kirchen und Kapellen im
Land östlich und Südlich des Chiemsee

liegen alle im Landkreis Traunstein.
Sie sind verbunden mit dem Landkreis Rosenheim durch den Chiemseerundweg
und durch die
ehemaligen Radwege, die im Verbund mit dem Rosenheimer Land geschaffen wurden.
Leider sind diese Radwege wieder getilgt worden.

Aber an der Tiroler Ache entlang ist ein Ersatz für die ehemaligen Kreisradwege entstanden: der Achental-Rundweg.

im Bild

GRABENSTÄTT am Chiemsee (Landkreis Traunstein)
Pfarrkirche St. Maximilian, erstes Bauwerk 1455, heutiges ein gelungenes neoromanisches Bauwerk
Kirche St. Johannes, spätgotische Fresken, 1971 war 1100-Jahr-Feier.Der heute Bau errichter Mitte 14. Jhd.
Erlstätt: Kirche St. Peter, erstmals 788 erwähnt. Der heutige Bau vom 1480.
Marwang: Loreto-Kirchlein. 1648 / 1650 erbaut.
Siehe alle Kirchen und Kapellen in Grabenstätt auf der Seite vom Kapelleradweg von Grabenstätt

Ohne Bild, weil nicht an ehemaligen Radwegen in Einheit mit Ldkr. Rosenheim:
VACHENDORF
: Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt
Alferting:
Filialkirche und Wallfahrtskirche St. Georg am Berg
Einharting: Filialkirche St. Margaretha

 BERGEN: Pfarrkirche St. Ägidius
Bernhaupten: Filialkirche St. Jakobus d. Ä.

INZELL: Pfarrkirche St. Michael
Niederachen: Filialkirche und Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt
Einsiedel: Filialkirche St. Nikolaus

RUHPOLDING: Pfarrkirche St. Georg
Kirchberg: Friedhofskapelle
Zell: Filialkirche St. Valentin
Urschlau: Wallfahrtskapelle Maria Schnee
Froschsee:
Hofkapelle

SIEGSDORF: Pfarrkirche Mariae Empfängnis
Bad Adelholzen: Kapelle St. Primus und Mariae Heimsuchung
Maria Eck: Bergwallfahrtskirche Mariae Schnee
Maria Eck Kloster: Klosterkapelle St. Antonius v. Padua
St. Johann:
Filialkirche St. Johann
Vogling:
Knappenkapelle aus ehem. Pulverturm des Bergwerkes.

GRASSAU im Chiemgau (Landkreis Traunstein)
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, 1150 als romanische Kirche erbaut, im 15. Jh. spätgotisch umgebaut, Barockisierung 1695-1707, Stukkateur italienischer Herkunft der Zuccali-Familie, barocke Fresken, Bruderschaftsfresko. Führungen in der Kirche 14-tätig von Mai bis Anf. Okt, jeweils mittwochs 10:00 Uhr.
Mietenkam: Nebenkirche Maria Königin, ursprüngl St. Margaretha, Ort urkl. 114 erwähnt.
Grassau-Ort:
Nahe der Kirche am Salinenweg steht die neue Marienkapelle
Klaus:
Rupertuskapelle
beim Brunnhaus Klaushäusl von 1992
Zwischen Grassau und Piesenhausen: Hochlindenkapelle: Entstehungszeit 2. Hälfte des 17. Jh.
Cuxhausen: Hofkapelle Maria, Schutzmantelmadonna
von 1996
Weiher: Hofkapelle St. Leonhard
, erbaut nach dem 30-jährigen Krieg im Jahr 1658. War einst auch Wallfahrtskapelle.
Untermooosbach: Flurkapelle Maria, Mutter der Liebe
Am Klaushäusl: Gedenksäule
mit dem Text: "Hier suchten am 15. Oktober 1504 im Landshuter Erbfolgkrieg die Bauern des Achentals die Truppen König Maximilan I. aufzuhalten. Rottau wurde verbrannt. Es geschah viel Schaden"

ORTSTEIL ROTTAU
Kirche St. Michael, Erstkirche 1195 erwähnt, aber wegen des ehem. Patroziniums St. Martin sicher älter. Der Ort wurde 1195 urkl. Erwähnt. Im spanischen Erbfolgekrieg abgebrannt, barocker Neubau aus dem 17. Jh., wobei Teile der gotischen Kirche von 1548 im Turm erhalten blieben.
Leonhardskapelle von der ersten Hälfte des 18. Jhs. an der Bundesstraße

STAUDACH- EGERNDACH  (Landkreis Traunstein)
Kirche St. Andreas, urkl 1266, jetziger Bau aus zweiter Hälfte des 15. Jhs, also gotisch, im Chor noch spätgotisches Netzgewölbe, sonstige Ausstattung seit Ende 19. Jh. in Barock.
Kriegsgräberkapelle aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg
Einöd: Lourdeskap. von 1887

ÜBERSEE- FELDWIES am Chiemsee (Landkreis Traunstein)
Pfarrkirche St. Nikolaus, Erstkirche seit 1218, späterer Bau von 1720, jetziger Bau neugotisch, 1902-04 errichtet.
Evangelische Kirche
Westerbuchberg: Kirche St. Peter und Paul
. rom. Mauerteile von 1200, Bau 12./13. Jh. mit Westerbuchberger Fresken, 1420 bis 1425 gemalt, Altarfresko, die 14 Nothelfer darstellend, aus dem 16. Jahrhundert, Kruzifix mit lebensgroßem Heiland um 1420. Unter den Steinen der Südmauer finden sich auch Steine aus der Römerzeit. Vielleicht war hier ein kleines Kastellum, als Ergänzung zum großen Kastell im Norden des Chiemsees in Seebruck, dem Bedaium.
Almau: Leonhardskirchlein. Wallfahrtskapelle. Kirche bestand schon vor 1550, da sie um 1500 erweitert wurde.
Gröben: Bei der Auffahrt zum Westerbuchberg: Straßenkapelle mit Weihnachtsbild
Am beginnenden östlichen Aufstieg des Westerbuchberges: Ölbergkapelle

ORTSTEIL FELDWIES:
Am Ufer der Feldwieser Halbinsel die Nikolauskapelle, von 1808.  Die Kapelle wurde aus Dankbarkeit von Schiffern für die glückliche Rettung aus Seenot errichtet.
Feldwies Seethal: Hofkapelle St. Maria
Feldwies: Baumgarten:
Dorfkapelle als Lourdeskapelle
Feldwies: Greimlweg:
Dorfkapelle St. Maria

Feldwies: Seerosenweg: Wegkapelle St. Maria

Kirchen und Kapellen des Achentales (im Landkreis Traunstein)
Der Achental-Rundweg ist ein sehr schöner Radweg, und lässt die Chiemgauer Berge, die im Landkreis Rosenheim liegen, von der Ostseite sehen. Aus diesen zwei Gründen sind die Kirchen und Kapellen des Achtentales hier aufgenommen worden.

MARQUARTSTEIN (Landkreis Traunstein, mit Sicht nach Westen auf die Chiemgauer Berge des Landkreises Rosenheim)
Pfarrkiche Heilig Blut der Pfarrei Zum Kostbaren Blut: erbaut 1936
Filialkirche St. Veit und St. Bartholomäus. Als Burgkirche schon bei der Errichtung der Burg im Jahr 1070 erstmals erbaut. Jetziger Bau schein aus dem 13. Jh zu sein, wobei der spätgotische Chor vom 15. Jh stammt.
Evangelische Erlöserkirche. Erbaut 1958, renoviert 1987
Straßenkapelle, heute an ein Haus angebaut.
Unter der Burg an der Straße zur Burg hinauf: barocke Marienkapelle

ORTSTEIL NIEDERNFELS
Straßenkapelle zu Ehren des Hl. Johannes Nepomuk
Hauskapelle des Marienheimes Heimsuchung Mariens
Im Süden von Niedernfels, bzw. Westen von Marquartstein ist am Achentalrundweg im Wald die Hofkapelle mit der Darstellung des Ölbergleidens.
Pettendorf: Straßenkapelle St. Irmengard

Auf dem Schnappenberg: Schnappenkirche St. Wolfgang in 1100 M Höhe, vielleicht von 1096. Im Jahr 1639 im Auftrag der Herrenchiemseeer Pröpste aus Steinen erbaut, weil die Holzkapelle dem Pilgerstrom nicht mehr gerecht war. Wallfahrtskirche bis 1803.

UNTERWÖSSEN (Landkreis Traunstein, mit Sicht nach Westen auf die Chiemgauer Berge des Landkreises Rosenheim)
Pfarrkirche St. Martin: Vielleicht schon gegründet im 8. Jh, urkl 1120. Alte Kirche von 1783, quergestelltes Langhaus als Anbau 1963. Mit der Ausstattung vom 18. Jh.
An der Straße: die Kreuzkapelle
Auf dem Hügel: die Friedenskapelle St. Maria: Errichtet 1946 aus Dankbarkeit, weil der Ort im Krieg vor Unheil verschont blieb.
Oberwössen:
Filialkirche Mariä sieben Schmerzen von 1956
Hinterwössen: Weilerkapelle Hl. Kreuz

SCHLECHING (Landkreis Traunstein, mit Sicht nach Westen auf die Chiemgauer Berge des Landkreises Rosenheim)
Pfarrkirche St. Remigius. Gegründet wahrscheinlich schon im 8. Jh., Dann romanische Kirche, die später im Langhaus gotisiert wurde und gotischen Chor erhielt. Neu erbaut 1737 als einheitlicher Bau des frühen Rokoko vom Abraham Millauer aus Bad Feilnbach bei Rosenheim.
Raiten: Filial- und Wallfahrtskirche Mariae Unbefleckte Empfängnis, genannt "Maria zu den 7 Linden". Hervorgegangen aus einer Hofkirche, ursprünglich geweiht der hl. Gertrudis von Nivelles, also Sitz eines Ministerialengeschlechtes des 12. Jhs. Die Kirche hat ein romanisches Langhaus, und gotischen Chor. Barockisiert im 17. Jh. Ausstattung ist Barock. Die Wallfahrt zu Maria besteht seit dem 15. Jh.
Auf dem Streichen: Filialkirche St. Servatius. Entstanden im 12. Jh und noch im rom. Stil  aus einer Burgkirche der Ministerialen de Strichen. Die Kirche hat romansiche Mauerelemente, und Malereinen aus den drei Kunstepochen: Romanik, Gotik und Barock. Die Ausstattung mit den Altären ist gotisch (gotische Flügelaltäre)

Mettenham: Weilerkapelle Schmerzenreiche Mutter Maria
Ettenhausen: Weilerkapelle Hl. Kreuz
Mühlau: Flurkapelle Maria, Rosa Mystica
zwischen Schleching und Mühlau an der Straße am Berghang, errichtet gegen Ende des 3. Jahrtausends
Mühlau: Hofkapelle von 1825
Süssen:
Am Waldrand im Osten am Achtental-Rundweg findet sich die wieder 1981 neu erbaute Kapelle St. Wolfgang
Achberg:
im Osten ist über dem Tal in Achberg: eine Weilerkapelle St. Maria, deren Wurzel mindestens in der Zeit der Gotik liegt.

Ohne Bild, weil nicht an ehemaligen Radwegen in Einheit mit Ldkr. Rosenheim:
REIT IM WINKl:
Pfarrkirche St. Pankratius
Entfelden: Kap. St. Maria
 

In Tirol KÖSSEN: Pfarrkirche St. Peter und Paul


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