Die Kirchen und Kapellen
nicht nur dem Namen nach zu kennen,
sondern auch Einblick

in ihr Aussehen innen und außen zu erhalten,
dienen diese Seiten.
Mögen die Kapellen und Kirchen helfen zum Lobe Gottes,
frei ohne Gier nach Antiken-Mammon.

Unsere Vorfahren haben 
manchmal unter großen Anstrengungen und Entbehrungen
aus tiefen Glauben heraus
Kirchen und Kapellen gebaut.
Damit haben sie  den Orten und der Landschaft
ein charakteristisches Gesicht verliehen.
Unsere Aufgabe ist es, dies zu bewahren.

Kirchen und Kapellen
im westlichen Chiemgau


Im Bild alle Kirchen und Kapellen im westlichen Chiemgau. Achtung, sehr lange Ladezeit, bei Analoganschluss mehr als 7 Minuten!
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ASCHAU im Chiemgau

Aschau hat den zweiteiligen Aschauer Kapellenweg geschaffen, als Wanderweg ausgewiesen, aber auch großteils geeignet für Radfahrer und Rollstuhlfahrer.

Pfarrkirche Zur Darstellung des Herrn. Gegründet als Taufkirche 1120 (erwähnt im Codex Falkensteinensis um 1170/80), um 1450 entstand ein spätgotischer Bau, der  um 1752-1755 gründlich barockhaft umgestaltet und erweitert wurde. Der Chor stammt aus dem Jahre 1929 wie auch der Hochaltar. Der Ölberg an der Süd-West-Ecke, entstand um 1672 und wurde erneuert 1753754
Evangelische Friedenskirche. Bau von 1941
Kreuzkapelle neben der Pfarrkirche, 1478 als "Kärder" erwähnt, heutiger Bau erbaut 1752-1755, hübscher Spätbarockbau mit Rokoko-Stukkaturen, Deckengemälde Joseph Tiefenbrunner.
Schlosskapelle Zur Hlst. Dreifaltigkeit. 1657-1659 erbaute Barockkapelle, 2 Altarbilder von Johann Baptist Zimmermann (1759). Besichtigung nur mit Führung
Rastkapelle: Kapelle zur Schmerzhaften Rast Jesu Christi. erbaut 1647/48
Restkapelle = Kapelle zu den Hl. 7 Zufluchten, als Holzkap. 1668 gebaut, neu als Steinkap. 1766 errichtet, renoviert 1994
Hohenaschau: Rund-Kapelle auf dem Hügel
Martersäule
mit der Darstellung der Kreuzigung Jesu von 1687 an der Hochriesstr. Urkl. zum erstenmal 1870
Martersäule mit Heiligenbildern am Hubertusweg. Nach dem 2. Weltkrieg entstanden.
Kapellenhaft eingefasstes Kreuz zur Erinnerung an eine Dichterin, errichtet um 1900
Marterlsäule an der Ecke Frasdorferstraße - Frühlingsstraße
Hainbach: Feldkapelle Maria Kröung an der Bernauer Straße: errichtet in der 2. Hälfte des 17. Jhs. Jetzige erbaut 1841
Bucha, etwas oberhalb: ehem. Wallfahrtskapelle zum hl. Abendmahl, an einer als heilkräftig geltenden Quelle bereits im 17. Jh. entstanden. Jetziger Kapellenbau stammt von 1822
Höhenberg: Filialkirche und ehemalige Wallfahrtskirche Hl. Kreuz. Als salzburgische Maierhofkirche im 12. Jh. entstanden. Jetziger Bau mittelgroße spätgotische Kirche 1445, spätgotische Schreinaltäre. 1510-1520, Arbeiten Inntaler Meister, vorzüglich erhalten 1985 restauriert).
Höhenberg: Feldkapelle als Marienkapelle, errichtet am Höhenberg um 1700
Engerndorf: Fischerkapelle Flurkapelle St. Maria am Dr. Hayler Steg, erbaut in runden Formen moderner Architektur, von 1988
Hohenaschau am Hammerbach: offene Nepomukkapelle. Figur stammt aus dem 18. Jh. Die Stehle selbst wurde 1994 an dieser Stelle errichtet.
Spitzstein-Gipfel: Auf dem Gipfel, aber zu Erl gehörig, die Marienkapelle auf dem Berggipfel

BERGKAPELLEN
Riesenalm : Almkapelle am Riesenplateau (im Hochriesgebiet) errichtet aus Dankbarkeit über überwundene Krankheit des Kindes, errichtet um 1980
Schlechtenbergalm: Schlechtenbergkapelle im Kampenwandgebiet. Eine Nischenkapelle mit Lourdesgruppe. Die heutige Kapelle steht etwas unterhalb der ehemaligen Kapelle.
Steinlingalm : Gedächtniskapelle unter der Kampenwand zu Ehren aller Gefallenen aus dem Chiemgau und des Errichters des Kampenwandkreuzes Josef Hell Errichtet Ende 20. Jh.
Zu unserer Lieben Frau: Lieben-Frau-Kapelle im Kampenwandgebiet. Ein kleine hölzerne, aber sehr schön gestaltete Nischenkapelle mit Maria Lourdes.

GEMEINDETEIL SACHRANG
Pfarrkirche St. Michael, erste Kirche romanisch, jetziger Bau 1687/88 erbaut nach den Plänen von Johann Kaspar Zuccalli und Lorenzo Sciasca, Deckengemälde Simon Zaglacher, an der Kirchenmauer Grabstätte des Müllner Peter.
Bach: Kettenkapelle Mater Dolorosa. Am klammartigen Weg an der Prien nach Bach. Errichtet 1913
Schwarzenstein: Der Felsstein an der alten Straße mit seiner ehemaligen kleinen Brücke ist ein besonderes Gebetskleinod für das Armen-Seelen-Gedenken.
Schwarzenstein: Hofkapelle beim Hof am Schwarzenstein
Stein: Schulkapelle St. Antonius von Padua, erbaut 1908
Huben: Hofkapelle, errichtet um 1970
Landesgrenze zu Tirol, in der Nähe: barocke Ölbergkapelle St. Rupert, von 1674, später noch erweitert worden. Jährliche Wallfahrt Tiroler und bayerischer Gebirgsschützen (Müllner-Peter-Feier von Sachrang).

Aschau hat den zweiteiligen Aschauer Kapellenweg geschaffen, als Wanderweg ausgewiesen, aber auch großteils geeignet für Radfahrer und Rollstuhlfahrer.

BERNAU am Chiemsee
Pfarrkirche St. Laurentius. Kirche seit spätrömischer Zeit, urk.1408, heutiger Bau neugotisch
evangelische Heilandskirche.
Seisersäule. am Aufgang zur Pfarrkirche, 1518, Landmarkierung.
Hitzelsberg: Kalvarienberg. Erbaut 1886 von Pfr. Franz Xaver Eisenrichter und Büger Sebastian Ramoser, den damaligen Vorständen der Raiffeisengenosssenschaft.
Hitzelsberg:
Waldkapelle Erbaut aus Holz von Baumeister Anton Auer aus Westerham  1935 an der Stelle einer verfallenen Lourdesgrotte. Daher wurde die Kapelle auch mit einer Lourdesgotte ausgestattet, hat aber heute eine Herzmariästatue drinnen.
Irschen:
barocke Ortskapelle, 1846 erbaut. Votivkapelle aufgrund eines Schlangenbisses, der überlebt wurde.
Aufing: Lourdeskapelle, 1910 erbaut.
Kraimoos: am Feldweg nach Bergham hin: Hofkapelle St. Maria, erbaut im Jahr 2000
Kraimoos: An der Straße zum Seiserhof hinauf:
Mariengrotte. Erbaut Ende des 18. Jhds. Ursprünglich war die Marienstatue für Amerika bestimmt.
Reit:  Beim Seiserhof. Lourdes-Nschenkapellchen,
aus der Jahrtausendwende
Hittenkirchen: Kuratiekirche St. Bartholomäus. Besteht vielleicht bereits seit der Ortsgründung durch Mönch Hitto im 8. Jh, sicher aber im 12. Jahrhundert, urkundlch  erst 1345, 1760-61 barockisiert.
Hittenkirchen: Kriegergedächtniskapelle. Herrlicher Ausblick auf den Chiemsee. Errichtet 1923
Harlach: An der kleinen Straßenkreuzung der Straße von Kumpfmühle nach Hittenkirchen, von welcher der Flurweg nach Harlach abzweigt, steht die kleine Nischenkapelle, die einst als Lourdeskapelle erbaut wurde. Heute trägt sie als Marienkapelle ein hölzernes Marienbild, ohne Fassung, naturbelassen.
Hötzing:
Weilerkapelle St. Maria.
Votivkapelle. Als der Sohn Priester geworden war, wurde als Dank die Kapelle von der Nullermutter Katharina Kreuz 1974 erbaut. Mit Altarreliquien vom hl. Theodoius und der hl. Adeodatae
Giebing:
Kapelle von 1895. Pieta, Rokokoarbeit um 1770 vom Rohrdorfer Marienaltar. Der St. Michel an der Außenwand ist von 1950 eine Dankarbeit eines Künstlers für das Überleben im 2. Weltkrieg ohne größeren Schaden. Giebing selbst war Edelsitz der Giebinger, eines Ministeriealgeschlechtes  der Falkensteiner, also schon im 12. Jh.
Kothöd: Hofkapelle
Weisham: Marienkapelle. Hinter dem Wirtshaus Fischerwirt im Westen des Ortes Doppelkapelle von Kunstmaler Maxon (anmutend wie ein spanischer Rundbau), beidemal mit Maria. Im Vorraum, der ersten sogenannten Lourdeskapelle, mit Satteldach und gehalten im Innenraum mit Terrakotta Farbton wird mit Terakotta-Reliefs das alltäglichen Leben gezeigt. Innen in der klleinen Nische von Kalksteinen steht die Figur Mariens (eine eigenwillige Form der Lourdesmadonna).
In der Innenkapllle wird auf dem Altarbild Maria gezeigt, lankirt von Relieffiguren in Holzfassung links des hl. Paulus und rechts des Hl. Bruders Konrad. Das runde  Mauerwerk ist ausgemalen mit der Deutung der beiden Assistenzheiligen vom Altar mit drei Stationen aus dem Leben des hl. Paulus (Christusbegegnug, Handauflegung zur Taufe und Paulus als Verkünder des Wortes Gottes) und mit Bild des hl.  Bruder Kondrads.  Der Kunstmaler Maxon hat die Kapelle selber ausgemalen.
Weisham:
Lourdeskapelle von 1983, wahrscheinlich aus einem Backofen.
Kothöd: Martersäule, Grenzstein, 1537 oder 1547

 

FRASDORF im Chiemgau
Pfarrkirche St. Margaretha, rom. Bau 1135, jetziger got. Bau 15./16. Jahrhundert.
Ölbergkapelle und Lourdeskapelle in einem Gebäude neben der Kirche. Anf. 16. Jh. wahrscheinlich beim Umbau der Pfarrkirche um 1510 erbaut und ursprünglich den Heiligen Sebastian und Barbara geweiht.
Flurkapelle, genannt "Westerndorfer Kapelle" im Süden des Ortsteiles Westerndorf, gebaut circa 1985 und geweiht der Mater Dolorosa. Es ist eine Nachfolgekapelle einer älteren, kleineren Kapelle, welche vorher weiter innen im Ort gestanden hatte und abgerissen wurde.
Kirche St. Florian. Filial- u. Wallfahrtskirche, gotischer Flügelaltar (Kirche und Flügelaltar 1423). mit Brunnenkapelle St. Florian.
Weizenreith: Mariengrotte 1989/90 erbaut und am 4. Mai 1990 durch Prälat Penger von München feierlich eingeweiht. Dazu gehört auch ein Kreuzweg, welcher zur Grotte führt.
Winkl:
Anderl Kapelle, steht am Prienufer in Winkl, . Sie wurde errichtet aufgrund eines Gelöbnisses während des 2. Weltkrieges: Der Anderl Bauer erlebte bei seinem Munitionstransport in der Normandie einen Fliegerangriff, wobei die Munition zerstört wurde. Während dieser wenigen Zeit gelobte der ins neben liegende Rübenfeld gesprungene Bauer, bei Überleben des Angriffes zu Hause eine Kapelle zu errichten. Nach Heimkehr aus dem Krieg  baute er aus Dankbarkeit 1947 die versprochene Kapelle, welche der Altöttinger Madonna geweiht ist..
Bichl: Bichlmannkapelle, steht am am Waldrand in Bichl. Die erste Kapelle wurde 1880 von den Eltern des Anton Mayer, der Einsiedler in Kirchwald wurde und dort 1928 verstarb, erbaut. Schon in jungen Jahren verbrachte der Sohn und spätere Einsiedler hier viel Zeit zum Gebet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle von den Nachfahren für die glückliche Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft neu erbaut. Ebenso wurde sie 1996 vom jetzigen Besitzer, ein Zimmermann, wieder neu erbaut.
Bei der Autobahnausfahrt Richtung Wildenwart:
Nischenkapelle
An dem Waldweg oberhalb der Straße nach Aschau (am SalzAlpenTour-Wanderweg): Waldkapelle
Kranzl:
Kranzerer Bildstöckl, steht an der Straße nach Soilach. Es wurde errichtet aus Dankbar für glückliche Heimkehr aus dem 1. Weltkrieg. Es hat die Inschrift: "St. Johannes durch Kampf und Leid zur ewigen Freud, St. Joseph beschütze uns, St. Aloisius Gott zur Ehr' allezeit."
Oberreith: Hofkapelle "Oberreither Kapelle", vielleicht errichtet um 1753 als Folge aufgrund von Misserntejahren durch ganz ungünstige, voll Naturgewalten gefüllten Jahre ("Schauerjahre"), die viel Leid und Tod über Mensch und Tier brachten. Obwohl gelehrt von den wertvollen Figuren (in Erinnerung der verstorbenen Freunde und der Mutter, wieder errichtet im 20. Jh. Bemerkenswerte Detailgestaltung und ehemals der Kreuzweg im Innern: in Sicherheit gebracht) wird die Kapelle noch zu Maiandachten und Rosenkranz genützt. 
Oberreith: Hofkapelle St. Antonius beim Linnerhof, erbaut 1984 von Haunsjörg Lohr zum Gedenken an seine Frau Ilse und ebenfalls verstorbene Freunde.
Pfifferloh:
Gedächtnissäule an Dominikus und Lorenz Fischer, Vorbesitzer des Heisn Bauerhofes , die laut mündlicher Überlieferung 1763 hier bei der Heuernte tödlich verunglückten.
Hendenham:
Marienbildstöckl errichtet 1950 aufgrund eines Gelübdes und Dankbarkeit aus Errettung vor Naturgewalt: Der Hatzbauer hatte im Krieg das Versprechen abgelegt, bei Heimkehr einen Bildstock zu errichten. Doch er wusste keinen Platz dafür. Als er im Sommer 1950 Kirchen erntete, ging er mit vollem Eimer nach Hause. Er wollte gleich zurückkehren und weiter ernten, doch seine Frau bat ihn, beim am Lungenentzündung erkrankten Buben im Alter von 8 Monaten zu bleiben. Der Bub war an diesem schwülen Sommertag sehr unruhig. Während dieser Zeit, wo er dem Sohn Beistand gab am Krankenbett, schlug ohne Vorzeichen durch Wolke oder Regen plötzlich ein Blitz in den Kirchbaum. Den Männern daneben, dem Schlosserbauer und seinem Vater, die im Feld daneben Raps mähten, wurde durch den Blitzschlag die Sense aus der Hand gerissen,  und der auf der Straße mit dem Rad fahrende Paulöder Sepp, damals 21 Jahre alt, wurde durch den starken Luftdruck zu Boden geschleudert. Noch im selben Jahr löste der Hatzlbauer sein Versprechen ein errichtete den Bildstock. Und warum steht heute kein Kirschbaum mehr dahinter? Später wurde anstelle des Kirschbaumens ein Nussbaum gepflanzt.
Wildenwart:
Expositurkirche Christkönig. 1933/34. Früher war der Gottesdienst im Wildenwarter Schloss, welches Ende 12. Jh. gegründet wurde und eine Schlosskapelle hat  zu Ehren Christus, dem Erlöser am Kreuz. Diese Kapelle hat eine Rokokoausstattung.
Wildenwart: Lourdes-Nischen-Kapellchen, ist ein gemauerter Bildstock vom Ende 18. Jh. Er war einst Stationsort beim Bittgang der Priener zur Wallfahrtskirche St. Florian
Wildenwart: Das "Weiße Materl", ursprüngliche Errichtung der Nischenbildstehle ist nicht bekannt, aber im Aquarell von Jakob Dorner d. J. 1806, einem der ersten Chiemseemaler, festgehalten. Das Materl steht, trotz Verlegung durch die Umgehungsstraße von Wildenwart, wieder auf einem Grundstück des Schmied Anwesens. Die Bildstehle steht in Erinnerung an eine Mordtat: Der Geselle vom Schmied in Wildenwart wurde an der ersten Stelle, wo es noch vor 2005 stand, erschlagen.
Umratshausen:
Filial- und Wallfahrtskirche Heiligblut. Urk. 1365, entstanden aus grundherrschaftlicher Eigenkirche. Seit Anfang mit Eucharistie- und Friedhofsrecht ausgestattet. Bau aus spätgotischer Zeit von 1470, im 19. Jh. barockisiert.
Umratshausen: Wegkapelle "Rieder Kapelle" im Ortsausgang gegen Westen von 1674. Die mündliche Überlieferung sagt, dass an dieser Stelle die Reliquien während des Landshuter Erbfolgkrieges in Kostbarem Gefäß im Boden versteckt worden sein. Die vergrabenden Männer wurden den Feinden verraten, und weil sie nicht das Versteck preisgaben, wurden sie von den Feinden getötet. So konnten die Feinde weder Reliquien noch kostbares Gefäß finden. Das Kreuzigungsbild bringt daher einen Bezug zur nahen  Wallfahrtskirche.
Bergkapellen:
Schmiedalm:
Paulschmied Kapelle:
erbaut 1929, aufgrund des Gelöbnisses, wenn heil aus dem Krieg zurück, wird die Kapelle erbaut. So ist es dann auch nach der Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg geschehen. Sie steht am Waldrand, direkt am Wanderweg, der vom Wald herauskommt und in die Schmiedalm einführt, um dann weiter zum Hochries zu führen.
Riesenalm: Marienkapelle: liegt eigentlich schon auf Aschauer Boden, aber ist von Frasdorf aus zu erreichen. Gelöbniskapelle: "wenn die schwere Krankheit des Sohnes gelindert werde, dann wird eine Kapelle errichtet". Dies geschah dann 1985 und die Marienkapelle wurde in diesem Jahr am 15. Aug. eingeweiht. Beide Bergkapellen haben jährlich ein Bergmesse.
An der Forststraße von Soilach zur Winterstube: Bildstöckl am "Kalten Wasserl": Errichtet von Baron Ludwig Benedikt Freiherr von Cramer Klatt und seiner Frau Margarethe aus dem Versprechen heraus, wenn die Kinder wieder glücklich aus dem Krieg heimkämen. Nachdem sowohl der Vater wie die drei Kinder aus dem Krieg mit gefährlichen Situationen wieder gut heimgekehrt waren, wurde diese Säule 1952 errichtet, aber auch zum Gedenken an ihren drei Jahren zuvor verstorbenen Hausverwalter Baltasar Baumgartner, der ihr Anwesen in der Winterstube betreute. Die Marienstatute ist bereits die vierte, denn leider wurden die Vorhergehenden gestohlen. Die jetzige ist eine schöne, wenn auch künstlerisch wertlose Bauerschnitzfigur. Möge Sie ewig an diesem Ort bleiben und das Ave Maria der Wanderer entgegennehmen und zum Himmel leiten.
Gute Beschreibung der Kapellen und Bildstöcke mitsamt all den Feldkreuzen findet sich im Buch von Hildegard und Franz Osterhammer. Dieses Buch hat auch mir zur Erweiterung der Internetseite genützt. Mögen viele Gemeinden mit ihren Heimat- und Kulturvereinen solche verdienstvolle und für die Erben schatzreiche Bücher erstellen. Hersg: Heimat- und Kulturverein Frasdorf, Verfasser: Hildegard und Franz Osterhammer, Flurdenkmäler in der Gemeinde Frasdorf. Feldkreuze, Marterl, Bildstöcke und Kapellen, Oktober 2006

 

PRIEN am Chiemsee
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt: Ort und Pfarrkirche urkl 1180/1200, erbaut als Eigenkirche des Falkensteiner Grafen. Erste Kirche weiter westlich gelegen als heutige Kirche. Jetzige Lage: urk. 1382 als gotischer Bau, jetziger Bau als Rokoko-Kirche, eingerichtet 1752-1759, Deckengemälde von Johann Baptist Zimmermann.
evangelische Christuskirche von 1927
Neuapostolische Gemeindezentrumskirche
Allerseelenkapelle
, errichtet 1723 und Taufkapelle St. Johannes, errichtet 1500.
Nischenkapelle an der Prienbrücke der St 2092 mit dem hl. Nepomuk (Figur Mitte 18. Jh) Kapelle 1946 neu erbaut.
Bildstehle an der Prienbrücke: Barocke Bildstehle mit barocker Nepomukfigur an der Prien zwischen Galerie und Messhäuschen des Wasserwirtschaftsamtes bei der Prienbrücke der St 2092
Bildstehle an der Prienbrücke der Siedlungsstraße mit dem Hl. Nepomuk
Trautersdorf: Dorfkapelle Ex Voto errichtet für die Genesung eines Kindes im 20. Jh.
Griebling: Kapelle St. Anna, aus dem MA, aber neu erbaut 1684, barocker Ausbau 1765, mit bemerkenswerten Altar mit Anna Selbtritt.
Hoherting: Marienkapelle Hofkapelle, errichtet um das Jahr 2008, der Muttergottes gewidmet aus Zufriedenheit über das Leben am Ort.
Im Wald östlich von Hoherting: Assamble einer Holzkapelle St. Maria und Kreuzessäule mit St. Antonius von Padua
Urschalling:
romanische Kirche St. Jakobus d. Ä. in, gotisch-romanischer Freskenzyklus von1200 bzw. 1380. Jahrhundert. Bedeutendste Kirchenmalerei des gesamten südlichen und nördlichen Alpenraumes. Gestiftet von den Grafen von Falkenstein. Kirche entstanden aus einem Wehrturm um 1160/70, Apsis von 1200. Gesamte Kirche urkundlich erst 1519.
Irgarting: Hofkapellchen Am Bauernhof in Irgarting steht die kleine Nischenkapelle, die St. Maria geweiht ist. Sie dürfte ehemals ein kleines Lourdeskapellchen gewesen sein.
Harras: Hofkapelle
Am Bauernhof in Harras in der Nähe des Kreiskrankenhauses steht die 2009 errichtete Marienkapelle. Sie ist mit einer großen Marienstatue und zwei kleineren Statuen am Torbogen (Franziskus und Wendelin) und mit Kreuzwegstationen neuer Kunst ausgeschmückt.
Prien-Osternach:
Jakobuskapelle. An der Hauptstraße (Osternacher Straße 67) wurde aus Dankbarkeit im Jahr 2007 eine Hofkapelle als Jakobskapelle errichtet und im Jahr 2009 eingeweiht. Der tiefsinnige Text an der Nordseite: "Hier bauen wir Häuser fest     und sind doch nur Gäst;      da bauen wir gar wenig drein    wo wir einst sollen ewig sein.   Das Haus ist mein und doch nicht mein,    es wird auch nicht des zweiten sein.     Den Dritten geht es auch wie mir,    wenn einst der Tod klopft an der Tür.   Der viert und fünft muss auch hinaus:   nun saget, wem gehört das Haus?"
Prien-Osternach:
Hofkapelle im Anwesen Osternacher Str. 56. Die einfache Hofkapelle wurde seiner Zeit und seinem ursprünglichen Thema entsprechend im neugotischen Stil erbaut und mit der Lourdesgotte ausgestattet. Heute steht aber nicht mehr die Erscheinungsmadonna von Lourdes in der Nische, sondern die Erscheinungsmadonna von Montichiari in Italien.
Rimsting (aber an der Straße Prien nach Prien-Bachham): Filial- und Wallfahrtskirche
St. Salvator, Erstkirche Ende 12. Jh., jetziger Bau spätgotisch von 15. Jh..  Gegründet im 8. Jh oder 9. Jh. von St. Salvatorkloster zu Herrenchiemsee. Daher ältester Kirchenbau von Prien.
Grablmühle:
Neue Marienkapelle zur dreimal wunderbaren Mutter Maria.
Arbing:
Barocke Marienkapelle, Ende 17. Jh., erwähnt 1708. Auf einer Ortskarte von 1735 ist sie zu sehen. In der Kapelle ein kleines viersäuliges Altärchen, und eine Terrakottafigur in der Nordwand von "Jesus in der Rast".  Steinsäule aus Granint daneben ist eine Erinnerungssäule an leidvolle Erlebnisse im Spanischen Erbfolgekrieg und stammt aus dem Jahr 1707. Liegt am Postkartenweg.
Bachham: offene Hofkappelle. War eine Brunnenkapelle, ehemals stehend unmittelbar an einer Quelle, erbaut im 17. Jh.
Pruttdorf: Kriegergedächtniskapelle
Schmieding: 2. Hofkapelle Maria Hilf.
Gelübdekapelle mit Knochemeliquie vom Hl. Benedikt. Erbaut von Mai bis dez 2013, eingeweiht April 2014 vom damaligen Kaplan Roider von Prien. Nach dem Bau der Kapelle wurde der Wunsch, die Existenz aufrecht erhalten zu können, erfüllt.
Schmieding:
1. Hofkapelle Maria Lourdes
in Nischenform.
Trautersdorf: Neue Hof-Nischensäule mit der Hl. Familie
Harlach: Nischenkapelle
an der Abzweigung der Straße Kumpfmühle - Hittenkirchen nach Harlach

 

RIMSTING am Chiemsee
Pfarrkirche St. Nikolaus: Erstkirche vom 12. Jh., urkl erst 1457, jetziger Bau aus dem Spätbarock, Hochaltar und Kanzel (um 1860) stammen aus der Domstiftskirche auf der Herreninsel.
Filial- und Wallfahrtskirche St. Salvator, Erstkirche Ende 12. Jh., jetziger Bau spätgotisch von 15. Jh.. Aber gegründet im 8. Jh oder 9. Jh. von St. Salvatorkloster zu Herrenchiemsee.
Mariennischenkapelle vor dem Friedhof:: Hofkapelle, errichtet 1945 aus Anlass der glücklichen Heimkehr vom Weltkrieg 1945
Lourdesstehle
außerhalb des Dorfes im Westen
Fürst: Hofkapelle in Nischenform aus Dankbarkeit für glückliche Heimkehr 1951
Gattern auf der Ratzinger Höhe: Wegkapelle Unbefleckte Empfängnis Mariens, erbaut 1781 als Rokokobau
Hochstätt: Kapelle St. Koloman, 1415 erstmals erwähnt. Wallfahrtskapelle, Neubau 1956, mit Ausstattung
Greimharting: Filialkirche St. Petrus und St. Leonhard, Turm 12. Jh., urkundlich 1399, Langhaus 15. Jh., Freskenzyklus, Schnitzreliefs um 1500.
Pinswang: Altöttinger Kapelle am Höhenberg
Unterhamberg: Nischenkapelle mit Lourdesmadonna
Haimling:
Feldkapelle
: um 1950 kleine, einfache Feldkapelle, mit Schindeldach und Rundbogenportal, 18. Jh. Heute ist sie So nah am Bau, dass sie als Hofkappelle den Anschein gibt und mit verzinntem Blechdach bedeckt..
Kalkgrub: Lourdeskapelle 1855 als Hofkapelle
Hofsäule im Grundstück Pinswang 1b, errichtet nach 2010 mit dem Bild von St. Matthäus, der Ölbergszene, der Kreuzigung Jesu, dees Emmausmahles.
Ratzinger Höhe:
Am Naturweg mit herrlicher Aussicht auf Chiemsee und Chiemgauer Berge stehen zwei um die Jahrtausendwende errichtete Heiligensäulen:
Die Giselasäule ganz oben und bei Weingarten die Leonhardssäule


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